Heilpraktikerin · Bewegungs- und Tanzpädagogin

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Chinesische Akupunktur

Naturheilpraxis Meike Thomsen - Akupunktur

Akupunktur ist Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), die sich vor etwa 5000 Jahren entwickelte. Der Grundgedanke der TCM ist die Gesunderhaltung des Menschen durch die Lebensführung, Ernährung und Qi gong (Körperübungen).

Aus Sicht der TCM ist Gesundheit ein Zustand der Harmonie. Die Lebenskraft (Qi) ist im Fluss und die unterschiedlichen Formen der Lebenskraft sind im Gleichgewicht. Krankheiten drücken das Ungleichgewicht der Lebenskraft aus. Um diese zu erfassen, gibt es ein ausgeklügeltes Diagnosesystem, bei dem unter anderem Zunge und Puls beurteilt werden.

Akupunktur dient dazu, den Fluss in den Meridianen (Leitbahnen des Qi) wieder herzustellen, untereinander auszugleichen und schädliche Einflüsse auszuleiten. Dafür werden individuell ausgesuchte Akupunkturpunkte mit Nadeln stimuliert. Manchmal findet auch Moxa (Beifußkraut) seine Anwendung, um Wärme zuzuführen. Akupunkturnadeln sind sehr dünn und werden häufig auch von Menschen toleriert, die Furcht vor Nadeln haben. Typischerweise entsteht an einem Akupunkturpunkt nach dem Nadeln ein Druck- oder Zuggefühl.

Akupunktur wurde im Westen in den siebziger Jahren bekannt und erlangte u.a. Aufmerksamkeit durch die schmerzreduzierende Wirkung mancher Punkte bei Zahnbehandlungen und Operationen. Mittlerweile hat sie ein wesentlich größeres Spektrum an anerkannten Einsatzgebieten, unter anderem orthopädische Beschwerden wie Bandscheibenvorfälle, rheumatische Beschwerden, Kniebeschwerden, Heuschnupfen, Allergien, Schlafstörungen, Frauenleiden und vieles mehr.

Die Behandlung

Am Anfang findet eine ausführliche Anamnese statt, um Ihre Beschwerden zu erfassen und ein Bild von Ihrer Erkrankung aus chinesischer Sicht zu bekommen. Die Akupunktur-Behandlungen finden anfangs in der Regel 1-2 Mal wöchentlich statt und werden durch andere für Sie ausgesuchte Maßnahmen, wie z.B. Kräuter, Tinkturen, Ernährung, unterstützt. Sinnvoll ist es, wenn Sie nach Besserung der Beschwerden die Behandlung noch eine Weile in größeren Zeitabständen fortzsetzen, um den Organismus dabei zu unterstützen, die erlangte Harmonie zu behalten.